Zeitreise Buschdorf : Einleitung

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Buschdorfer Geschichte im Internet

Geschichte als Multimediaschau

Wir erleben die wichtigsten Epochen in einer virtuellen Zeitreise.

Als Realfilm und Computeranimation machen wir einen Zeitreise durch die Vergangenheit unsere Dorfes und seiner Umgebung.

Nach dieser Einleitung besuchen wir die Alpen während der letzten Eiszeit und sehen gewaltige Schneemassen und Riesengletscher. Das dann tauende Wasser überflutet praktisch die ganze Bonn-Kölner Bucht, und die reißenden Wassermassen bringen Sand und Steine mit sich.

In der Jungsteinzeit schauen wir zunächst die große Düne in unserer Nachbarschaft an und verfolgen einen jungen Mann bei seinem Jagdausflug. Was mit seiner Pfeilspitze passiert, und ob er vielleicht das Rad erfinden wird: Wir werden sehen.

In der Eisenzeit beschäftigen wir uns mit Mahlsteinen, die in einem von uns besuchten Steinbruch hergestellt werden.

Danach besuchen wir einen römischen Hof im heutigen Gewerbegebiet und sehen das Siebengebirge, wie es in dieser Zeit ausgesehen hat. Und wir erfahren, wie es zu diesem schrecklichen Unfall gekommen ist, bei dem ein Matronenstein zerstört wurde, und Agricola Primus ums Leben kam.

Über die Gründung von Buschdorf versuchen wir, uns bei Kaiser Karl zu informieren - er antwortet aber nicht.

Gesprächiger ist dann schon Erzbischof Engelbert, der interessante Hintergrundinformationen zur Urkunde von 1217 gibt.

Die nächsten Jahre sind geprägt von zahlreichen Kriegen, Krankheiten, Klimaschwankungen, und immer wieder Streitigkeiten um die Steuern. Diese Jahre überspringen wir und gehen direkt ins Jahr 1907.

Besonderer Wert wird darauf gelegt, die Geschichte so darzustellen, dass wir erkennen, wie die damalige Zeit auch heute noch für uns sichtbar ist. Also über Landschaftsform, archäologische Funde, und anderes eine Brücke zwischen einst und heute zu schlagen.

Bilder, Videos und Infotexte ergeben zusammen ein multimediales Erlebnis der Buschdorfer Vergangenheit.


Achtung

Dieser Film erzählt eine Geschichte, die so natürlich nicht möglich ist. Die Zeitepochen werden so dargestellt, wie es aufgrund von Forschungsergebnissen einst gewesen sein soll. Die Schilderung bleibt aber recht oberflächlich, und fasst auch schon mal unterschiedliche Zeitabschnitte innerhalb dieser Epochen zusammen. Die meisten Personen und die Details der Handlung sind zwangsläufig frei erfunden, was dann in den Begleittexten zu den einzelnen Filmen näher erläutert wird.


Technik

Die Filme erhalten sowohl natürliche, wie auch im Computer erzeugte Landschaften, dieses gilt auch für die handelnden Personen.

Um z.B. den realen Zeitreisenden mitspielen zu lassen, wurden teilweise reale Dreharbeiten durchgeführt, aber es gibt auch Szenen, in denen der Darsteller lediglich vor einer grünen Wand aufgenommen wurde, und dann beim Zusammenschnitt aller Filmstücke in die zugehörige Szene hinein kopiert wurde. Das verwendete Programm war MAGIX Video deluxe.

Virtuelle Landschaften und Computer-Figuren wurden mit Hilfe der Programme von Reallusion: iClone und CrazyTalk erzeugt und animiert, dabei wurde auf eine ganze Reihe von zu den Programm gehörige Elemente zurückgegriffen, aber auch auf Material, das im Google-3D-Warehouse zur freien Nutzung bereitsteht.

Die Sequenz zwischen den Zeitepochen wurde mit Hilfe von dem Programm Mandelbulber geschaffen - Danke an die Buschdorfer Künstlerin Elisabeth Büschler für die Anregung.

Die Musik bringt immer wieder das Motiv des Buschdorf-Liedes, eine in vielen Varianten genutzte Volksweise. Weitere Motive stammen von den "Gregorianern" und von Walther von der Vogelweide. Auch eine volkstümliche Melodie über die Römer wurde verwendet, deren Komponist zwar nicht eindeutig bekannt, aber mit Sicherheit mehr als 70 Jahre tot ist. Als Software wurde das Programm "Ludwig" benutzt und auch der MAGIX Music Maker.


Danksagungen

Für kürzere und längere Gespräche danke ich allen, die mir als Fachfremden die Einarbeitung in Geschichte und Archäologie möglich gemacht haben.

Dies gilt insbesondere für die Familien Naumann-Steckner und Naumann-Unverhau.

Durch Besuche bei Ausgrabungen in der Eifel bekam ich wertvolle Fakten und Anregungen von Herrn Professor Peter Henrich, sowie dem Archäologen und Autor historischer Romane Michael Kuhn.

Herr Martin Vollberg und Frau Schmitz-Brodam danke ich für die Unterstützung bezüglich der Geschichte Bonns.

Wertvolle Gespräche hatte ich beim Archäologischen Förderverein Duppach (Nachbau des römischen Lagerhauses) und im Naturzentrum Nettersheim inklusive der sich dort präsentierenden Römern und Eburonen.

Informationen zu den gesamten archäologischen Funden und zur ursprünglichen Sprache in unserem Bereich kamen gleich aus mehreren Bereichen des Landschaftsverbandes Rheinlands. Auch Besuche im Bonner Haus der Geschichte (römischer Keller mit Computeranaimation des römischen Dorfes), im Keller unter dem Albertinum, in kleinen Eifeler Museen - Prüm und Villa Sarabodis in Gerolstein - und im Römisch Germanischen Museum in Köln brachten mir Anregungen für meine Zeitreise. (Der Gang durch Ausstellung der römischen Särge im Kölner Museum findet sich fast 1:1 wieder, wenn der Zeitreisende im Film das Bonner Sarglager durchsucht.)

Historische Unterlagen konnten dank Google-Books durchsucht werden, ebenso mit Hilfe der Datenbank des Landesarchivs NRW, aber auch der Universitäts- und Landesbibliothek und dem Stadtarchiv in Bonn.




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